Mostly printed CNC

Hauke Sandhaus 116222 HCI / Tim Vischer 116103 MKG

Schritt 1: Auswahlverfahren

Zu Beginn stand die Entscheidung was entstehen soll während des Fachkurses. Die Auswahl traf schnell auf eine Kombi aus CNC Fräse und Lasercutter.

Schritt 2: Planung der Herangehensweise

Nachdem die Auswahl getroffen war stand die Frage offen nach dem System was wir nutzen wollen um zu einem Ergebnis zu gelangen.

Wir verglichen Preise und Aufwand von Fertigbausatzimporten aus China mit DIY Varianten aus dem Internet als auch ein kompletter Eigenbau wurde mit in Erwägung gezogen. 

https://docs.google.com/spreadsheets/d/1AOQIUSOdYe_7U4DtAUrVloRAr9x3YzqgaUnFOTiiMjM/edit?usp=drive_web

Wir kamen zum Schluss das wir gerne einen größeren Eigenanteil an Gestaltung und Aufbau der Maschine haben möchten jedoch nicht den zeitlichen Aufwand eines kompletten Eigenbaus einschätzen können, daher fiel die Wahl darauf der Anleitung zum “Mostly Printed CNC” zu folgen.

Zur Entscheidung hat außerdem beigetragen dass sich mittlerweile eine größere Community um den Entwurf von “Vicious1” (https://www.vicious1.com) gebildet hatte, welche die spätere Einrichtung und eventuelles Troubleshooting erleichtert.

Der voraussichtliche Endaufbau soll diese Form annehmen:

Schritt 3: Bestellliste

Wir entschieden uns gegen das Fertigpaket welches vom Entwickler zum kauf angeboten wurde und planten aufgrund der angegebenen Ressourcen eine Bestellliste der nicht geprinteten Teile.

 

(https://docs.google.com/spreadsheets/d/13U8QZNeTh46jVMGOoRa-_YoFNEZlD4dErIkCerJOpc4/edit#gid=0)

Bis auf Teile bei denen die maße der 3D geprinteten Teile eine Rolle spielt ( Gestänge, Schrauben und Muttern) wurden über die letzten zwei wochen alle Komponenten geliefert.

Schritt 4: Printen

Es wurde eine Tabelle aller zu fertigenden Teile zusammengestellt und danach ging der lange Prozess des Printens los.

(https://docs.google.com/spreadsheets/d/1l4tSlmt_Li28TUgpbqE89Z9fhLXW8cEAZy3rZytoxr0/edit#gid=0)

Vorerst auf einem Ultimaker2 der MKG der nach einer lange phase des Einrichtens einigermaßen gute Ergebnisse liefert jedoch auch viele fehlgeschlagene Prints zwischendurch produziert.

Fehlschläge:

Verwendbare Prints:

Schritt 4.2: Anschaffung Anet A8

Nachdem der Ultimaker2 sich qua Printqualität als nicht berechenbar herausstellte schafften wir uns nach einigen vergleichen mit dem Prusa nachbau den Anet A8 an und richteten ihn ein.

Erste Ergebnisse:

4.3 Zwischenstand:

Weitergehend werden wir jetzt den Anat A8 so einrichten dass er eine sehr gute Printqualität erreicht indem wir einige der günstiger produzierten Teile austauschen und neu Printen.

Hierzu zählen die Anschaffung von besseren Filament, einer Glasplatte für das Heatbed, eine bessere Materialzuleitung, Lüftung und Gleitlager anstelle der mitgelieferten Kugellager.

5. Der Aufbau:

Nachdem wir die Stahlrohre auf Länge gebracht (mit hilfe des auf der Website befindlichen Calculators) und eine Holzplatte zugeschnitten haben, können wir den Aufbau zusammenschrauben.

Das letzte und etwas schwierigere war das finden der passenden Schrauben. Da alle 3D druck Teile imperiale maße besitzen mussten wir teilweise kleinere und größere Schrauben erwerben und die Löcher aufbohren. Ein ankauf von Spezialschrauben wäre zu teuer gewesen und auch metrische Einzelschrauben zu erwerben gestaltete sich schwierig. Die in Weimar verorteten Baumärkte Obi und Toom verkaufen nur in großen Packungen was zu unkosten von hochgerechnet 60-70 € geführt hätten. Durch Recherche landeten wir bei Hornbach in Jena, welche Einzelschrauben verkaufen, wir kamen mit einem Betrag von 20 € für alle Schrauben heraus mussten jedoch einige Schrauben kürzen und Mutternköpfe entfernen.

Nachdem wir alle Teile erworben haben bauten wir nun zusammen. Insgesamt hat der zusammenbau gute zwei Tage in Anspruch genommen. Beim zusammenbau selbst musste trotz aufgebohrter Löcher noch einiges an Gewalt angewendet werden was zum zerbersten einiger Teile geführt hat, diese hätten aber demnach auch nicht lange im Betrieb stand gehalten. Der Aufbau selbst ist auf der Website gut dokumentiert auch wenn einiges an umdenken gefordert wird.

6. Endergebnis zur summaery:

Zur summaery im Juli präsentierten wir den fertigen Aufbau innerhalb der Kursausstellung mit einem Pen-Plotter zum bearbeiten der Arbeitsfläche.

Mittelteil Gantry mit Stiftaufsatz

Standfüße mit Übereck-Rohrverbindungen

Befestigung der Mittel- an die Außen-Achsen

Z Achse innerhalb der Gantry
X und Y Achse innerhalb der Gantry

Ausstehend:

Nachdem der Mechanische Aufbau komplettiert ist fehlt noch das anbringen der Motoren und die Verkabelung dieser. Danach muss nur noch das Driverboard welches auf Marlin laufen soll geflasht und initialisiert werden.

Ebenfalls müssen wir noch einen Fräßkopf erwerben.

 

 

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