Blender Workshop Sommer16

BW0716 Poster

19.07.16 / 12-17 Uhr / Open Process Lab (M1b, 2. Etage)
Max. 16 Teilnehmer

Möglichst eigenen Laptop, Maus und die neueste Blender Version mitbringen.

Tutoren: Sebastian Lotz & Christopher Kopic
Anmeldung per Email an Sebastian.Lotz@uni-weimar.de

Blender ist Open Source Software und kann somit kostenlos und legal hier heruntergeladen werden: blender.org

Wir wollen einerseits einen Überblick über alle wichtigen Funktionen von Blender geben, andererseits auf einige Kernbereiche besonders eingehen. Wir erhoffen uns damit, dass die Teilnehmer nach Ende des Workshops in der Lage sind kleine Projekte selbstständig zu lösen und für größere Projekte besser nach Tutorials suchen können.

Zum Erreichen dieser Ziele soll jeder Themenabschnitt zur Übersicht kurz präsentiert werden. Wichtigere Themen (fett gedruckt) werden dann direkt im Anschluss mit praktischen Aufgaben vertieft. So können auch Inhalte zur Sprache kommen,  wie z.B. Modelliermethoden für den 3D-Druck, für die das letzte mal keine Zeit blieb. Jeder Themenabschnitt wird mit einer Beispieldatei und weiterführenden Online-Tutorials ausgestattet sein.

  1. Einführung in die Nutzeroberfläche (45min)
  2. Modelling (1,5h)
    1. Einfaches Modellieren
    2. Modifier
    3. Boolen
    4. Subdivision Modelling
    5. Sculpting
    6. Modellieren für 3D Druck
  3. Rendering (1,5h)
    1. Szene (Hohlkehle)
    2. Licht
    3. Materialien und PBR
    4. Texturen
    5. Rendering
    6. Compositing

Die Software Blender ist umfangreiches Werkzeug zur Erstellung und Verarbeitung von 3D-Inhalten. Das Programm ähnelt in Leistung und Funktion anderen Produkten wie Cinema 4D oder 3ds Max ist aber im Vergleich zu diesen Open-Source und daher kostenfrei legal nutzbar. Die daraus entstandene Community und eine Vielzahl von Tutorials und PlugIns dienen als umfangreiche Wissensbasis, um den Hürden bei der Umsetzung eigener 3D-Projekte erfolgreich zu begegnen. Dem Designer kann diese Software zunächst vor allem als Konstruktions- und Formfindungswerkzeug dienen, welches im Vergleich zu ‚richtigen‘ CAD-Programmen schnelleres Arbeiten mit höherer künstlerischer Freiheit ermöglicht. Aus den so entstandenen Modellen lassen sich „wasserdichte“ Konstruktionen für den 3D-Druck erstellen. Des weiteren können Meshmodelle wieder in herkömmliche CAD-Software übertragen werden, um Vorlage für ein endgültiges Nurbsmodell zu sein. Der eigentliche Zweck von Blender ist das Rendern und das Animieren. Damit hat der Designer umfangreiche Möglichkeiten Ideen, Prozess und Produkte in Szene zu setzen und zu kommunizieren. Die Renderengine ist dabei in der Lage sowohl fotorealistische Ergebnisse zu liefern, die anderen Renderprogrammen wie VRay oder Keyshot in nichts nachstehen, ermöglicht aber auch abstraktere Stile, beispielsweise für Infografiken.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *